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 Kinderschutz im HSC

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Katharina Glasmann

geboren 1972 in Cottbus
Mutter von einem Sohn
Beruf: Polizistin

mailto:   kinderschutz@hsc.berlin
tel. 403 46 62

Kinder und Jugendliche brauchen Wertschätzung und Anerkennung. Sie brauchen gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und dafür den Schutz und die Unterstützung der Gemeinschaft.

Wir als Hermsdorfer Sport Club übernehmen in vielfacher Weise Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und sind uns dieser Verantwortung bewusst. Wir tragen Sorge für den Kinderschutz und unterlassen alle Anlässe und Handlungen, die das Kindeswohl gefährden.

Um dies aktiv zu verfolgen und umzusetzen, hat der Hermsdorfer Sport Club am 10. Mai 2012 im ersten Schritt die Verpflichtungserklärung zum Kinderschutz im Sport vom Landessportbund und EJF Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk unterschrieben.

Die darin festgelegten Leitlinien entsprechen zu 100% der Überzeugung des HSC:

Wir respektieren die Persönlichkeit und Würde von Kindern und Jugendlichen.

Der Umgang mit jungen Menschen ist von Wertschätzung und Vertrauen geprägt.

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten und tragen dazu bei, positive Lebensbedingungen für junge Menschen zu schaffen oder zu erhalten.

Wir nehmen unsere Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche an, gehen verantwortlich mit dieser Rolle um und missbrauchen unsere besondere Vertrauensstellung gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht.

Wir beziehen aktiv Stellung gegen jede Form  von Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und Sexismus.

Wir respektieren das Recht von Kindern und Jugendlichen auf körperliche Unversehrtheit und wenden keinerlei Form von Gewalt an, sei sie physischer, psychischer oder sexueller Art.

Wir schauen bei Gefährdungen des Kindeswohls nicht weg, sondern beteiligen uns an dem Schutz vor Gefahren, Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch.

Wir sind sensibel für entsprechende Anhaltspunkte und suchen bei ernsthafterem Verdacht fachlichen Rat und Unterstützung bei den zuständigen Jugendämtern oder Beratungsstellen.

Wir halten die gesetzlichen Bestimmungen zum Kinderschutz ein und setzen in der Kinder- und Jugendbertreuung nur Personen ein, deren Eignung nicht in Frage steht. In besonders sensiblen Bereichen (Jugendreisen, Sportreisen etc.) verlangen wir von den verantwortlichen Gruppenleitern die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.

Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit den Eltern zusammen und informieren diese über unsere Leitlinien zum Kinderschutz.

Wir verpflichten uns zur Einhaltung dieser Leitlinien und schaffen Vertrauen bei jungen Menschen, bei Eltern und in der Öffentlichkeit.

(Quelle: Broschüre „Handlungsleitfadens Kinderschutz im Sport“  vom LSB und Sportjugend Berlin)

Unter der Koordination der neu ernannten HSC-Kinderschutzbeauftragten Katharina Glasmann wird der HSC anhand des „Handlungsleitfadens Kinderschutz im Sport“ (herausgegeben vom LSB und Sportjugend Berlin) die notwendige Basis schaffen, um unserer Verantwortung unseren Kindern und Jugendlichen gegenüber gerecht zu werden.

Als ein grundlegender Baustein dieser Maßnahmen wurden bereits erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse der Trainer und Jugendwarte angefordert bzw. teilweise schon eingesehen. Dies verhindert – vor allem auch zukünftig – dass in unserem Verein Personen in der Jugendarbeit aktiv beschäftigt sind, die rechtskräftig wegen einer im seit 1.1.2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetz definierten Straftat  verurteilt wurden (sexualisierte Gewalt,  sexuelle Handlungen in Abhängigkeitsverhältnissen von Schutzbefohlenen u.a.).

Dass durch die Vorlage von polizeilichen Führungszeugnissen derartige Straftaten nicht komplett ausgeschlossen werden können ist klar. Aber diese Vorgehensweise bietet eine wichtige und einfach zu prüfende Basis für etwas, was bisher ausschließlich auf Gutgläubigkeit und Vertrauen basierte.

Darauf aufbauend wird die Kinderschutzbeauftragte in Zusammenarbeit mit dem Vorstand die vom LSB empfohlenen Maßnahmen nach und nach umsetzen und etablieren. Dazu gehören z.B. die Organisation von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zum Thema Kinderschutz, die Einrichtung eines Beschwerdemanagements und auch die Kommunikation mit Kindern und Eltern.

Doch das Wichtigste ist – wie immer: die Devise für alle Mitglieder des HSC muss lauten: Hinsehen, nicht wegschauen! Denn Schweigen schützt die Falschen.